Presseaussendung | 10.12.2025

"Die IT"-Tag 2025

„Die IT-Tag” macht die Vielfältigkeit der IT-Welt sichtbar
Über 4.000 Schüler*innen diskutieren mit 260 IT-Expertinnen österreichweit über die Welt der IT.

Am 9. Dezember 2025 besuchten 260 Role Models aus der IT österreichweit 90 Schulen und gestalteten inspirierende Workshops in 204 Schulklassen. Insgesamt wurden damit rund 4.000 Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte erreicht.

Der „die IT-Tag“ verfolgte auch heuer ein klares Ziel: junge Menschen, insbesondere Mädchen, für die IT zu begeistern, Stereotypen aufzubrechen, Barrieren abzubauen und weibliche Vorbilder sichtbar zu machen.

Der Tag stand ganz im Zeichen des Dialogs: Expertinnen aus unterschiedlichsten IT-Fachbereichen tauschten sich mit Schüler*innen der 3. und 4. Klassen von AHS und MS aus, berichteten von ihren persönlichen Berufswegen und räumten mit Vorurteilen gegenüber der IT auf. Die Jugendlichen erhielten praxisnahe Einblicke und entdeckten, wie vielfältig und kreativ die IT-Welt sein kann.

Wiener Gemeinderätin Marina Hanke betont die Bedeutung frühzeitiger Inspiration: „Jedes Mädchen, das heute IT für sich entdeckt, kann morgen die digitale Welt von Grund auf verändern. Wir müssen ihnen dafür nur den Raum geben.“

Auch Stephanie Jakoubi, Initiatorin von SheDigital und Teil der Geschäftsleitung von SBA Research, hebt die Wirkungskraft des Formats hervor: „Dass wir heuer mehr als 4.000 Schülerinnen und Schüler erreichen konnten, zeigt deutlich, wie wichtig es ist, Role Models direkt in die Schulen zu bringen. Unsere Mission ist es, die Vielfalt der IT sichtbar zu machen und insbesondere den Mädchen Mut zu machen, neue Rollen auszuprobieren. Denn – You can see it you can be it.

Sandra Heissenberger, Stellvertreterin des CIO der Stadt Wien und Schirmherrin von SheDigital, unterstreicht den Zukunftscharakter: „Die IT bietet jungen Menschen Zukunft, Sicherheit und unzählige Entwicklungsmöglichkeiten. Genau das soll dieser Tag vermitteln.“

Auch Sabine Seidler, Universitätsprofessorin an der TU Wien und MINT-Beauftragte der Stadt Wien, sieht im „die IT-Tag“ einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung technischer Berufe: „Der ‚die IT-Tag‘ räumt mit dem Klischee auf, dass IT-Berufe nur für „Nerds“ sind und zeigt Schülerinnen, wie eine von ihnen mitgestaltete benutzerfreundliche, inklusive und innovative digitale Zukunft aussehen kann.“

Von der praktischen Perspektive spricht Eveline Kasik von MA01 Wien Digital: „Ich möchte zeigen, wie kreativ, kollaborativ und sinnstiftend IT-Jobs sein können. Viele Mädchen wissen gar nicht, dass ihre Talente genau hier gebraucht werden.“

Der Tag zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll authentische Vorbilder sind, um jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen. Die Initiative setzt ein starkes Zeichen dafür, dass die digitale Zukunft allen offensteht – und dass Mädchen und junge Frauen darin eine zentrale Rolle spielen.

Als Partner und tatkräftige Unterstützer des “die IT-Tages” konnten SBA Research, SAP, Octenticity, die Stadt Wien, DigitalCity.Wien und UIV Urban Innovation Vienna gewonnen werden.

 

IT-Pionierin Grace Hopper als Inspiration

Der 9. Dezember wurde für den „die IT-Tag“ bewusst gewählt: Es ist der Geburtstag von Grace Hopper, einer Pionierin der Informatik, deren Lebenswerk (u.a. Entwicklung des ersten Compilers) auch heute noch viele Menschen inspiriert. Ihre Worte: „If it’s a good idea, go ahead and do it. It is much easier to apologize than it is to get permission.“ sollen die Schüler*innen dazu ermutigen, ihre eigenen Ideen mithilfe von IT zu verwirklichen. 

Über SheDigital

SheDigital ist eine ehrenamtliche Initiative, die von über 73 IT-Frauennetzwerken unterstützt wird. Ziel ist es, mehr Mädchen und Frauen für die IT zu begeistern und zu fördern. Laut der Studie „Wie MINT gewinnt“ der MINTality Stiftung und der FH Hagenberg (2023) können sich 50 % der befragten Schülerinnen eine Ausbildung im MINT-Bereich kaum bis gar nicht vorstellen. SheDigital setzt sich dafür ein, dies zu ändern und die nächste Generation zu motivieren, Teil der digitalen Welt zu werden – als Gestalterinnen und Innovatorinnen. 

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